Waldbau

Menschen die für vielfältige, widerstandsfähige Wälder einstehen

Realität werden Schutzwaldpflege und naturnaher Waldbau nur, wenn Fachleute gleichzeitig die Einzigartigkeit jedes Baumes, ihr Zusammenwirken im Kollektiv, die Einflüsse der Umwelt und die Erwartungen der Eigentümer und der Öffentlichkeit erfassen, verarbeiten und situationsgerecht handeln können. Ich freue mich, einem Netzwerk weitsichtiger und kompetenter Waldfachleute anzugehören.

Seit über zwanzig Jahren im Dienste des Waldes, eine Auswahl ausgeführter Arbeiten:

  • Mandat am Bundesamt für Umwelt in Bern (2009-2011): Initiieren und begleiten wichtiger Schutzwaldprojekte. Ein Beispiel: Protect-Bio, Projektziel: Erarbeiten von Grundlagen zur Beurteilung und Bewertung der Schutzwirkung von Wäldern.
  • Controlling im Schutzwald (2001–2004/2006/2011). Projekte für den Bund, und die Kantone Bern und Luzern. Projektziel: Das Erfassen der Wirkung waldbaulicher Massnahmen auf den Zustand und die Entwicklung von Schutzwäldern.
  • Plenterung Grundanforderungen an den naturnahen Waldbau (2005–2008). Ein Projekt im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt. Projektziel: Zusammen mit den wichtigsten Stakeholdern festlegen, welche Anforderungen für die ganze Waldfläche der Schweiz gelten. Bearbeitung zusammen mit den Ingenieurbüros Kaufmann+Bader (Solothurn), IMPULS AG (Thun) und punctowald (Bern).
  • Nachhaltigkeit und Erfolgskontrolle im Schutzwald (2001–2004). Ein Aufrag des Bundesamtes für Umwelt. Projektziel: Eine Wegleitung zur Pflege der Schutzwälder in der Schweiz. Bearbeitung zusammen mit: Raphael Schwitter (Leiter Fachstelle Gebirgswaldpflege, Maienfeld), Monika Frehner (Dozentin an der ETH-Zürich) und vielen Fachleuten aus Praxis, Lehre und Forschung.
  • Förderung der Plenterung (seit 2003). Ich bin Mitglied des Stiftungsrates von Pro Silva Helvetica. Ziel der Stiftung ist die Förderung der Plenterung einer sehr naturnahen und gleichzeitig hoch effizienten Bewirtschaftungsart. Auf kleinstem Raum stehen kleine, mittlere und sehr grosse Bäume. Im Grunde ist die Plenterung ein Nachvollzug der Dynamik wie man sie von Urwäldern kennt.